CDU Vertreterinnen und Vertreter zu Besuch bei der GS-Recycling in Wesel

Forderungen nach schnelleren und einfacheren Genehmigungsverfahren

Hoch hinaus ging es für Sabine Weiss, Ingo Brohl, Heiko Schmidt, Matthias Broeckmann, Agnes Quinders und Josef Elsemann beim der Besichtigung der GS-Recyling-Anlage in Wesel. Von der Anlage zur umweltschonenden Aufbereitung von flüssigen Abfällen im Weseler Ölhafen kann man kilometerweit über den Niederrhein schauen.

Bei dem Besuch der Politiker ging es allerdings weniger um die schöne Aussicht, sondern vielmehr um die harten Fakten und Forderungen aus der Recycling-Branche. Die GS-Recycling gehört zur Sonsbecker KSR-Gruppe, die mit rund 90 Mitarbeitern an verschiedenen Standorten Entsorgungs- und Herstellungskonzepte rund um das Thema Recycling anbietet. Die Anlagen der KSR-Gruppe sind darauf optimiert, Abfälle wieder in den Kreislauf verwertbarer und marktfähiger Produkte zurückzuführen.

Die beiden Geschäftsführer Guido Schmidt und Bernd Dorlöchter wünschen sich von der Politik vor allen Dingen einfachere und schnellere Genehmigungsverfahren. Diese Forderung nahmen die CDU-Politiker gerne auf.

„Es kann und darf nicht sein, dass ein so tolles, innovatives Unternehmen durch überbordende Bürokratie in seiner Weiterentwicklung und seiner Innovationstätigkeit behindert wird“, meinte die Bundestagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Sabine Weiss und kündigte an, die Forderung mit nach Berlin zu nehmen.

Ingo Brohl, CDU-Landratskandidat, sieht großes Potenzial in der Entlastung der Unternehmen von bürokratischen Fesseln: „In den vergangenen Monaten habe ich viele Unternehmen im Kreis Wesel besucht, die zur Lösung der Klima- und Umweltkrise hocheffiziente und wirtschaftliche Geschäftszweige entwickeln. Als Landrat möchte ich mich dafür einsetzen, dass wir schneller bei der Genehmigung solcher Projekte werden. Gerade grünen Technologien wie dem Recycling und circular economy gehören die Zukunft. Wir müssen daher alles daransetzen, dass diese Arbeitsplätze und Wertschöpfungen sowie das Know how hier im Kreis Wesel bleiben und neue geschaffen werden können.“