Tag der Demokratie

Sonntag war ein guter Tag für die Demokratie: Die politische Mitte ist gestärkt aus der Kommunalwahl in NRW hervorgegangen, die Wahlbeteiligung ist etwas gestiegen und die Extremisten an den Rändern sind im Landesschnitt nicht stärker geworden. Das ist ein gutes Zeichen und macht Hoffnung!

Der 15. September ist der Internationale Tag der Demokratie, den die Vereinten Nationen 2007 eingeführt haben. Er soll uns immer daran erinnern, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist.

Ganz im Gegenteil: Die Demokratie ist in Gefahr – nicht nur weltweit, sondern auch bei uns. Extreme Gruppierungen verzeichnen Zulauf. In den Parlamenten sitzt mittlerweile mit der AfD eine radikale Partei, von der viele Mitglieder nicht auf dem Boden unseres Grundgesetzes stehen. Extremisten aus dem linken und rechten Spektrum verachten unsere Demokratie, unsere Werte und staatliche Institutionen wie bspw. unsere Polizei, die sich immer häufiger gewalttätigen Angriffen ausgesetzt sieht.

Die Bilder  von Rechtsradikalen mit Reichsflaggen auf den Stufen zum Reichstagsgebäude haben mich empört.

Unsere Demokratie braucht uns alle! Jetzt!

Wir müssen sie jeden Tag aufs Neue im Kleinen wie im Großen verteidigen, denn sie ist zerbrechlich.

Jeder ist hier gefragt. Wir müssen:

Ja, Demokratie ist nicht immer einfach. Das Suchen nach mehrheitsfähigen Kompromissen ist schwierig, langwierig und häufig anstrengend. Aber die Demokratie ist die beste aller Staatsformen und die einzige, die die Interessen aller Menschen berücksichtigt.

Verteidigen wir unsere Demokratie gegen Angriffe von linken und rechten Extremisten. Schützen wir sie nicht nur am Tag der Demokratie, sondern 365 Tage im Jahr!

„Wenn es morgens um sechs Uhr an meiner Tür läutet und ich kann sicher sein, dass es der Milchmann ist, dann weiß ich, dass ich in einer Demokratie lebe.“                             Winston Churchill

15. September: Tag der Demokratie